29.04.2011
Röttgens Transparenz
Bundesamt für Strahlenschutz informiert nur noch über bereits abgewickelte Castortransporte. Offenbar soll so Widerstand erschwert werden
Von Reimar Paul
Mit der von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU)
gepredigten Transparenz in Sachen Atomkraft ist es nicht weit her.
Das Ministerium wies jetzt das ihm unterstellte Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) an, im Internet nur noch über bereits
durchgeführte Atommülltransporte zu informieren. Das BfS
ist die Genehmigungsbehörde für diese Transporte und
hatte bislang auch über genehmigte, aber noch nicht
abgewickelte Lieferungen informiert. Ein Sprecher der Behörde
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