23.04.2011
Umweltminister bremst
Probebohrungen im Atommüllager Asse trotz Genehmigung noch nicht möglich. Entscheidung über Rückholung der Fässer verzögert sich dadurch weiter
Von Reimar Paul
Im maroden Atommüllager Asse verzögert sich der Beginn
der Probebohrungen an zwei Kammern mit radioaktiven Abfällen
weiter. Das niedersächsische Umweltministerium erteilte dem
dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Asse-Betreiber am
Donnerstag zwar eine Genehmigung dafür. Doch der Bescheid
wurde mit 32 Auflagen versehen. Deshalb ist immer noch nicht
absehbar, wann die beiden ausgewählten Kammern 7 und 12
angebohrt werden können.
Durch die Bohrungen wollen sich ...
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