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23.04.2011

Animalische Kräfte

Ein Porträt des Choreographen Mauro Bigonzetti als junger Gott: Viel Tanz und viel Fernsehen

Von Gisela Sonnenburg
Körper, die sich in Hebefiguren ineinander verkeilen, verkanten, verknoten – und sanft voneinander lösen. Hände, die zueinanderfinden und sich wieder frei geben. Köpfe, die sich nahe kommen, noch näher, ganz nah – und sich abrupt abwenden, bevor eine animalische Macht aus ihnen ausbrechen und sie entmenschlichen könnte. Wenn Mauro Bigonzetti, 1960 in Rom geboren, choreographiert, ist das kein Kinderspiel. Es geht um Ursprüngliches, um jene Energie, aus ...

Artikel-Länge: 5653 Zeichen

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