21.04.2011
Tiefe Risse in Nigerias Gesellschaft
Unruhen nach der Präsidentenwahl. Spaltung zwischen christlichem Süden und islamisch dominiertem Norden
Von Thomas Berger
Nach den Präsidentschaftswahlen vom 16. April wachsen die
Unruhen in Nigeria. Zwar hat rund die Hälfte der
Wahlberechtigten mit 57 Prozent Amtsinhaber Goodluck Jonathan bei
der Abstimmung vor wenigen Tagen ein Mandat für eine weitere
Legislaturperiode erteilt. Unmittelbar nach Bekanntgabe der
Resultate, wonach der Christ aus dem Süden klar gewonnen hat,
kam es aber im islamisch dominierten Norden zu gewaltsamen
Ausschreitungen. Dutzende Tote und Verletzte sind inzwi...
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