16.04.2011
Gröbere Kunstgriffe
Das Lapidare kommt ein wenig abhanden: Judith Herzbergs Familientrilogie am Deutschen Theater Berlin
Von Peer Schmitt
Hochzeit, Geburt, Tod: »Leben, das gab es früher
einmal«, sagt ein Protagonist in Judith Herzbergs Stück
»Leas Hochzeit«, dem ersten Teil ihrer
Familientrilogie, die am Deutschen Theater Berlin zum ersten Mal
überhaupt komplett an einem Abend aufgeführt worden ist.
Der sehr gewollt doppeldeutige Titel des Abends, Ȇber
Leben«, stammt wohl von Regisseur Stephan Kimmig.
Drei Theaterstücke – »Leas Hochzeit« (1982),
Heftgarn« (1996), »Simon« (2002) – an ein...
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