-
26.03.2011
- → Ausland
Paramilitärs morden weiter
Bogotá. In der kolumbianischen Großstadt
Medellín ist am Donnerstag ein Anführer der Bewegung
zur Rückgabe geraubten Landes ermordet worden. David de
Jesús Góez (70) setzte sich dafür ein, daß
riesige Ländereien im Chocó, die sich rechtsextreme
Paramilitärs Ende der 1990er Jahre angeeignet hatten, an die
früheren Eigentümer, meist Kleinbauern,
zurückgegeben werden. Die Paramilitärs sind zwar
inzwischen offiziell aufgelöst, dennoch wurden in den
vergangenen sechs Monaten neun Menschen umgebracht, die sich
für die Rückgabe der Ländereien einsetzten.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland