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Milliardenklage gegen Gagfah
Dresden. Die Stadt Dresden will eine Milliardenklage gegen den
Wohnungskonzern Gagfah einreichen. Dies habe der Stadtrat am
Donnerstag abend beschlossen, teilte die Verwaltung am Freitag mit.
Die Stadt wirft dem Großvermieter vor, beim Weiterverkauf von
Wohnungen die Sozialcharta nicht eingehalten zu haben, die Teil des
Privatisierungsvertrags der städtischen
Wohnungsbaugesellschaft (Woba) Dresden im Jahr 2006 war. Die Stadt
verkaufte damals 48000 Wohnungen für 1,7 Milliarden Euro an
die Gagfah.
Auch die Deutsche Rentenversicherung erklärte am Freitag, sie werde prüfen, ob die Gagfah ihre im Kaufvertrag festgeschriebenen Schutzpflichten eingehalten habe. Die Rentenversicherung besaß lange 99,87 Prozent der Gagfah-Aktien. 2004 hatte sie fast alle an den US-Investor Fortress verkauft, der die Gagfah damals übernommen hatte.(dapd/jW)
Auch die Deutsche Rentenversicherung erklärte am Freitag, sie werde prüfen, ob die Gagfah ihre im Kaufvertrag festgeschriebenen Schutzpflichten eingehalten habe. Die Rentenversicherung besaß lange 99,87 Prozent der Gagfah-Aktien. 2004 hatte sie fast alle an den US-Investor Fortress verkauft, der die Gagfah damals übernommen hatte.(dapd/jW)
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