24.03.2011
Instabile Spaltprodukte
Keiner weiß, wie es in den Druckbehältern aussieht: Noch könnte Fukushima ein neues Tschernobyl werden
Von Wolfgang Pomrehn
Noch immer hat Tepco, der weltgrößte AKW-Betreiber,
keinen seiner havarierten Reaktoren im japanischen
Kraftwerkskomplex Fukushima Daiichi so richtig unter Kontrolle. Mal
heißt es, die Temperaturen hätten abgesenkt werden
können, dann wieder wird von aufsteigendem Rauch oder
Wasserdampf über dem einen oder anderen der Reaktoren
berichtet. Die Informationen sind spärlich und
widersprüchlich. Meist treffen sie verspätet ein.
Am Montag sollte die Öffentlichkeit mit Te...
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