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11.03.2011

Unter falscher Flagge

Man nimmt die 3-D-Brille ab, um auf die Uhr zu ­schauen: Der Spielfilm »Iron Doors«

Von Anja Trebbin
Beworben wird »Iron Doors« als der »erste deutsche Independent-Film in 3D«. Solange »independent« irgend etwas bedeutet, ist das ein schlechter Scherz. Regisseur und Hauptdarsteller haben die Produktion – es gab zehn Drehtage– selbst finanziert, aber um sich dem Massengeschmack anzubiedern oder dem, was sie dafür halten. Die Ausgangssituation war schon öfter zu sehen: Eine Person, eingeschlossen in einem engen Raum, zunächst ohne Chance zu entkommen. Do...

Artikel-Länge: 2606 Zeichen

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