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28.02.2011
- → Inland
Buntenbach gegen Rentenabschläge
Berlin. Menschen, die wegen Krankheit vorzeitig in Rente gehen,
sollen nicht länger Abschläge bei der Rente hinnehmen
müssen. »Der Gesetzgeber darf nicht all denen die Rente
kürzen, die das gesetzliche Renteneintrittsalter nicht
erreichen können, weil es die eigene Gesundheit oder der
Arbeitsmarkt nicht hergibt«, forderte Annelie Buntenbach,
DGB-Vorstandsmitglied, am Wochenende im Berliner Tagesspiegel. Die
Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente, die derzeit bis zu
10,8 Prozent betragen können, sollten komplett abgeschafft
werden. »Heute liegt die durchschnittliche
Erwerbsminderungsrente bei 640 Euro, davon kann man doch nicht
leben«. (ots/jW)
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