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26.02.2011

Freiheit ohne Land

Vor 150 Jahren verfügte Zar Alexander II. Abschaffung der Leibeigenschaft in Rußland

Von Nick Brauns
Am 4. März (nach julianischem Kalender 19. Februar) 1861 unterzeichnete Zar Alexander II. das Manifest »Über die allergnädigste Gewährung der Rechte freier ländlicher Bewohner für die leibeigenen Menschen«. Die Abschaffung der Leibeigenschaft für rund 25 Millionen russische Bauern war das wohl bedeutsamste Ereignis der russischen Sozialgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Eine kleine Klasse adliger Gutsbesitzer hatte im Zarenreich nahezu unbegrenzte Macht über ...

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