18.02.2011
Castor ans Ziel geprügelt
Pfefferspray und blutige Nasen. Anti-AKW-Bewegung sieht sich dennoch gestärkt
Von Reimar Paul
Donnerstag, 8.15 Uhr: Mit mehrstündiger Verspätung rollt
der Castortransport mit hochradioaktivem Müll aus der
»Versuchs«-Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe ins
Zwischenlager Nord bei Lubmin. Vor allem auf der letzten Etappe
durch Mecklenburg-Vorpommern haben AKW-Gegner den Zug immer wieder
stoppen können.
Die Polizei hat mehrere Gleisblockaden aufgelöst und
angekettete Demonstranten von den Schienen geholt. Die
Antiatombewegung wertet ihre Aktionen als erfolgreic...
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