11.02.2011
Datenlücken und Ersatzwerte
Kein Krebs durch Atommüll – oder doch? Bundesamt stellt Ergebnisse des »Gesundheitsmonitorings Asse« vor und findet Strahlenbelastung nicht bedenklich
Von Max Eckart
Eckbert Duranowitsch arbeitete drei Jahre im Atommüllager
Asse. Später bekam der heute 48jährige Schlosser
Leukämie. Er führt die Krankheit auf die
Strahlenbelastung unter Tage zurück, besondere Schutzkleidung
oder Dosimeter habe es für die meisten Beschäftigten
nicht gegeben.
Duranowitsch zeigte den früheren Betreiber des Bergwerks, das
Helmholtz-Zentrum München, an und beantragte bei der
Berufsgenossenschaft, daß sein Krebs als Berufskranheit
anerkannt wird. Als ...
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