19.01.2011
Querfront-Wahlkampf
NPD will noch stärker um Protestwähler und Konservative werben. Schwerins Fraktionschef Pastörs droht mit Widerstand gegen mögliches Parteiverbot
Von Torsten Hamann
Die NPD will noch stärker als bisher um Protestwähler
werben. Das kündigte der Parteivorsitzende Udo Voigt bei einer
Veranstaltung der rechtsextremen Partei am vergangenen Samstag in
Berlin an. Etwa 90 Neonazis hatten sich in der Aula der
Max-Taut-Schule versammelt, um die »Verschmelzung« mit
der DVU und den Start ins Wahlkampfjahr 2011 zu feiern.
Sieben Landtagswahlen stehen in den kommenden zwölf Monaten
an; zumindest in drei Bundesländern rechnet sich die NPD
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