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19.01.2011

Richtung Abgrund

Roberto Bolano ist spätestens seit »2666« weltberühmt, doch als Einstieg in sein Werk empfiehlt sich der schmalere »Lumpenroman«

Von René Hamann
Man muß Roberto Bolaño nicht mehr groß vorstellen. Gebürtiger Chilene, Exilant seit dem Putsch 1973, lebte in Mexiko Stadt und in Barcelona und ist Autor eines der beiden dicken Bücher die im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt haben: »2666« (das andere war natürlich »Unendlicher Spaß« von David Foster Wallace). Seitdem ist er berühmt und beliebt, und alle Welt stürzt sich auf alles, was er jemals geschrieben hat, insbesondere sein deutscher Verlag. Er hätte tatsä...

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