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05.01.2011

Kältetod in Hamburg

Kaum Unterkünfte für Wohnungslose in der Hansestadt. Linke kritisiert Mißstände in Bunker der ­städtischen Gesellschaft »fördern und wohnen«

Von Mirko Knoche, Hamburg
Der harte Hamburger Winter hat sein erstes Todesopfer gefordert – die Linksfraktion sieht die Schuld dafür beim Senat. In der Neujahrsnacht war ein Obdachloser erfroren. Wohnungsbauexperte Joachim Bischoff von der linken Bürgerschaftsfraktion erklärte am Dienstag: »Es darf auf keinen Fall einen weiteren Kältetoten geben, nur weil es an Angeboten fehlt oder diese so schlecht sind, daß die Betroffenen lieber im Freien schlafen.« Der verstorbene Mann hatte nachts...

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