05.01.2011
»Wenn sich nichts ändert, ist der Euro gefährdet«
Schuld ist Deutschlands Exportstärke – die aber erst durch Lohndrückerei möglich wurde. Gespräch mit Axel Troost
Interview: Mirko Knoche
Axel Troost ist Ökonom und finanzpolitischer Sprecher der
Linksfraktion im Bundestag
Ein Gespenst geht um in Europa – der Zusammenbruch
der Einheitswährung Euro. Ist für Sie die Bedrohung
real?
Wenn sich nichts ändert und die Regierenden so weitermachen,
ist der Euro zumindest mittelfristig gefährdet.
Die Staatsschulden könnten zum Kollaps der
Währung führen. Wie kam es dazu?
Eine Reihe von Ländern sind massiver Spekulation ausgesetzt.
Man kann aber die Lage b...
Artikel-Länge: 4591 Zeichen


