04.01.2011
Nicht erledigt
Nepal-Mission der UNO soll zum 15. Januar abziehen. Maoisten fordern Verlängerung des Mandats. Politische Dauerkrise hält an
Von Hilmar König
Das Mandat der UNO-Mission für Nepal (UNMIN) nähert sich
seinem Ende. Am 15. Januar sollen Karin Landgren, die Chefin des
Einsatzes, und ihre Kollegen die Himalaja-Republik verlassen,
obwohl ein beträchtlicher Teil des Mandats noch nicht erledigt
ist. Eingerichtet auf Grundlage der UN-Sicherheitsresolution 1740
wirkte die UNMIN bislang moderierend, assistierte nach der
Abschaffung der Monarchie beim Aufbau demokratischer Strukturen und
förderte den Friedensprozeß.
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