11.12.2010
Opfer bleiben Bittsteller
Runder Tisch Heimerziehung will Bundesregierung Einrichtung eines Entschädigungsfonds vorschlagen. Zahlungen nur bei Nachweis von Folgeschäden und Bedürftigkeit
Von Jana Frielinghaus
Seit fünf Jahren warten Menschen, die zwischen 1949 und 1975
in der Bundesrepublik in überwiegend kirchlichen
Fürsorgeheimen ihrer Kindheit und Jugend beraubt wurden, auf
eine konkrete Geste des guten Willens von Seiten der
verantwortlichen Institutionen. Ihre Hoffnung wird voraussichtlich
enttäuscht werden.
Die Betroffenenvertreter am Runden Tisch Heimerziehung (RTH) hatten
zuletzt eine monatliche Opferrente von 300 Euro oder eine
Einmalzahlung von 54000 Euro gefo...
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