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Kürzungspläne in Spanien

Madrid. Als Reaktion auf die angespannte Haushaltslage will die spanische Regierung 30 Prozent ihrer Anteile an der staatlichen Lotterie verkaufen und die Flughäfen von Madrid und Barcelona teilweise privatisieren. Zudem soll ab Februar kommenden Jahres die Zahlung von monatlich 420 Euro an Langzeitarbeitslose eingestellt werden. Mit der Ankündigung im Parlament reagierte Ministerpräsident Zapatero am Mittwoch auf den zunehmenden Druck der Anleger auf Spanien. Die Kürzungspläne sollen die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone stabilisieren und Kredite der EU abwenden. Ein EU-Rettungspaket für Spanien würde die Gemeinschaftswährung nach Einschätzung von Beobachtern auf eine harte Probe stellen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2010, Seite 1, Ausland

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