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20.11.2010

Buchhändler sollen sich selbst zensieren

Razzien in linken Projekten zielen auf Besitzer und Geschäftsführer. Solikampagne in Berlin

Von Florian Möllendorf
Tatort Buchladen« war der Titel einer Veranstaltung im Festsaal Kreuzberg in Berlin am Mittwoch abend; eingeladen hatte die Initiative »unzensiert lesen«. Die Gruppe hat sich im August gegründet, um Solidaritätsarbeit zu organisieren, nachdem erneut zahlreiche Razzien der Polizei in linken Läden und Zentren stattgefunden haben. In den meisten Fällen hatte das Landeskriminalamt die Räumlichkeiten unter anderem der Läden »Schwarze Risse«, »oh21«, »M99« und »Red Stuff«...

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