15.11.2010
Feindliche Übernahme
Uganda will Militärintervention in Somalia massiv verstärken. US-Regierung ist »im Prinzip« dafür. Mogadischu selbst verkleinert Übergangskabinett
Von Knut Mellenthin
Die Regierung Ugandas hat in den vergangenen Tagen ihr Interesse
bekräftigt, in großem Stil in Somalia militärisch
zu intervenieren. Schon jetzt hat der nicht an Somalia grenzende
Staat dort annähernd 5000 Soldaten stationiert, die im Rahmen
der afrikanischen »Friedensmission« AMISOM in der
Hauptstadt Mogadischu sind. Daneben ist Burundi mit etwa 2500 Mann
an der Truppe beteiligt, die hauptsächlich das
Regierungsviertel, den Hafen und den Airport schützen soll.
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