27.10.2010
»Deutliche Signale«
Transnet und GDBA erwarten nach Warnstreiks bei Bahnunternehmen neues Angebot. GDL erklärt Solidarität, pocht aber auf Zuständigkeit für Lokführer
Von Rainer Balcerowiak
In fast allen Bundesländern kam es am Dienstag ab dem
frühen Morgen zu teilweise erheblichen Behinderungen im
Schienenverkehr. Nach Angaben der Gewerkschaften Transnet und GDBA
beteiligten sich insgesamt 1700 Eisenbahner an Warnstreiks bei der
Deutschen Bahn AG und einigen Privatbahnen. Schwerpunkte waren
Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die Gewerkschaften fordern einen
Branchentarifvertrag für den Schienenpersonennahverkehr,
dessen Entgeltniveau sich an der Bezahlun...
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