16.10.2010
Tarifflucht par excellence
Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen will ihre Beschäftigten weiter schlecht bezahlen und am großangelegten Einsatz von Billiglöhnern festhalten
Von Ralf Wurzbacher
Alles Protestieren half nichts. Am späten Donnerstag abend ist
die dritte Runde im Tarifstreit bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in
Nordrhein-Westfalen (NRW) ergebnislos abgebrochen worden.
»Die Arbeitgeberseite war nicht willens, ein verbessertes
Angebot vorzulegen«, äußerte sich
ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer tags darauf
enttäuscht. Jetzt werde man den Druck erhöhen und die
Arbeitskampfmaßnahmen ausweiten, bekräftigte er am
Freitag gegenüber junge Welt. A...
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