06.10.2010
Gericht schützt Gentech-Lobby
Verfahren gegen Aktivistin unter Auflagen eingestellt. Länder wollen Reinheitsgebot für Saatgut aufweichen
Eine bedingungslose Verfahrenseinstellung gab es am Dienstag in
Berlin nicht. Im Amtsgericht Tiergarten wurde über einen
Strafbefehl gegen eine Gentechnikgegnerin verhandelt, die im
vergangenen Jahr mit einer Kletteraktion auf die Verquickung des
Berliner Julius-Kühn-Instituts (JKI) mit Gentechnikkonzernen
hingewiesen hatte. Die Aktivistin hatte gegen den wegen angeblichen
Hausfriedensbruchs verhängten Strafbefehl Rechtsmittel
eingelegt.
Nach 45 Verhandlungsminuten...
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