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02.10.2010

Daumenschrauben der EU

Die Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspakts zur Defizitreduzierung führt schnurstracks in die nächste Krise

Von Fabio de Masi
Die EU-Kommission plant die Verschärfung des »dummen Stabilitäts- und Wachstumspakts« (Romano Prodi, ehemaliger Präsident der EU-Kommission). Der Pakt sieht vor, daß kein EU-Mitgliedstaat mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an neuen Schulden aufnimmt. Die gesamte öffentliche Schuldenlast soll zudem 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht übertreffen. Der Pakt war eigentlich tot. 20 von 27 Mitgliedstaaten verstoßen mittlerweile gegen die Defizitk...

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