30.09.2010
Verfahrensausgang ungewiß
Die Anklage beruht unter anderem auf Aussagen eines RAF-Aussteigers sowie auf der Interpretation von persönlichen Aufzeichnungen
Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat im Prozeß gegen die
ehemalige RAF-Aktivistin Verena Becker 17 Verhandlungstage in
Stuttgart-Stammheim bis zum 21. Dezember angesetzt. Am heutigen
Donnerstag soll die 78seitige Anklageschrift verlesen werden.
Daß Becker aussagen wird, gilt als unwahrscheinlich.
Ursprünglich sollte am Donnerstag nachmittag als erster Zeuge
ein Beamter des Bundeskriminalamts vernommen werden. Er ist jedoch
nach Angaben des Gerichts erkrankt und...
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