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29.09.2010

Belegschaften gespalten

Leiharbeit auf Rekordniveau. IG Metall sieht »ungebremsten Abbau von Stammarbeitsplätzen« und »strategisches Instrument zur Etablierung einer Billiglohnlinie«

Von Jörn Boewe
Die Wirtschaftskrise 2008/2009 hat die sogenannten Normal­arbeitsverhältnisse weiter zurückgedrängt. Im aktuellen Aufschwung nutzen die Unternehmen Leiharbeit in einem weit größeren Maße als zuvor. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der IG Metall hervor. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 5159 Betriebsratsvorsitzenden aus dem Organisationsbereich der Metallgewerkschaft. »Die Ergebnisse sind alarmierend«, heißt es darin. »Der Mißbrau...

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