28.09.2010
Musik zum Sitzen
Aus dem Schatten in den Kopf: Das war das 30. Lahnsteiner Bluesfestival
Von Christof Meueler
Der Ernst der Lage. Bluesmusikhören ist wie Deutschlandfunk
hören. Ein nüchterner Akt der Notwehr in Reaktion auf das
Verquasselte und Vermasselte in Funk und Fernsehen. Geht es etwas
strenger? Gerade weil diese Anrufung des Lakonischen, getrieben aus
der Sehnsucht nach Versenkung, eben nicht sonderlich nüchtern
ist. Noch immer gilt die klassische Bestellung, die John Lee Hooker
aufgegeben hat: »One Bourbon, One Scotch, One Beer.«
Und dazu gerne auch eine E-Gitarre,...
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