25.09.2010
Alle Jahre wieder
US- und EU-Diplomaten wollten bei der UN-Vollversammlung in New York Kritik des iranischen Präsidenten nicht hören
Von Knut Mellenthin
Die Tradition des rituellen Auszugs aus der UN-Vollversammlung wird
fortgesetzt. Während der Rede des iranischen Präsidenten
Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag nachmittag (Ortszeit)
verließ die US-amerikanische Delegation den Saal. Ihr folgten
die Vertreter Kanadas, Australiens, Neuseelands, Costa Ricas sowie
aller EU-Staaten. Auslöser der mittlerweile schon routinierten
Empörung waren diesmal Sätze des iranischen
Präsidenten zum 11. September 2001. Es reichte bere...
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