20.08.2010
Das Leben ganz oder gar nicht
Uta Schneiderbanger fand den Weg vom Ruhrgebiet in die kurdischen Berge
Von Claudia Wangerin
Wie kommt eine gelernte Heilpraktikerin, Arbeitertochter aus dem
Ruhrgebiet, lesbisch, vielseitig interessiert, gebildet und
naturverbunden, zu einer bewaffneten Organisation, die auf der
EU-Antiterrorliste steht? Freundinnen von Uta Schneiderbanger,
genannt »Nûdem«, die im Mai 2005 bei einem
Autounfall in den kurdischen Bergen starb, haben ihren Lebensweg in
einem Buch nachgezeichnet. Mit ihr verunglückte die
türkische Internationalistin Ekin Ceren Dogruak, genannt...
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