18.08.2010
»Es hat immer wieder Druck aus den USA gegeben«
Hamburg schließt Beratungsstelle für Scientology-Opfer. Verfassungsschutz soll einspringen. Ein Gespräch mit Thomas Gandow
Interview: Gitta Düperthal
Thomas Gandow ist Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche
in Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz
Die Hamburger CDU/GAL-Landesregierung hat entschieden, die
Anti-Scientology-Arbeitsgruppe von Ursula Caberta Ende August zu
schließen. Ist das in Ihren Augen ein Sieg für die
Sekte?
Leider ja. Die von Frau Caberta geleitete Arbeitsgruppe Scientology
beim Hamburger Senat war die einzige staatliche Stelle in der
Bundesrepublik, an die sich Betroffene wenden konn...
Artikel-Länge: 4896 Zeichen


