Zum Inhalt der Seite
12.08.2010

Einheit unter Bedingungen

Die Chefetagen der Gewerkschaften setzen auf die Standortpolitik des Kapitals. Damit wird die Konkurrenz in der Belegschaft verschärft und erzeugt dort linke Gegenwehr

Von Rainer Perschewski
Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Weimarer Republik entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland einheitliche Gewerkschaften, in denen Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten ebenso wirkten wie christliche Gewerkschafter. In den Betriebsräten, die nach dem Betriebsverfassungsgesetz mit dem Unternehmen »vertrauensvoll (…) zum Wohle der Arbeitnehmer und des Betriebes« zusammenarbeiten sollen, ging es den Kommunisten immer darum, sie für die ...

Artikel-Länge: 9406 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90