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11.08.2010

Heß durch die Hintertür?

Antifaschisten aus Karlsruhe wollen rechten Ersatzaufmarsch für Hitler-Stellvertreter verhindern. VVN-BdA weist auf Verbindungen von CDU zu Neonazis hin

Von Dietrich Schulze
Für den 21. August haben Neofaschisten in Karlsruhe einen Aufzug angemeldet, der offenbar eine Ersatzveranstaltung für die seit 2005 verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmärsche sein soll. Karlsruhe ist aus mindestens zwei Gründen Reizwort und Haßobjekt für Neofaschisten. In der Stadt ist der Sitz des Bundesverfassungsgerichts, das 2005 das Verbot der Gedenkmärsche für den Hitler-Stellvertreter Heß in Wunsiedel bestätigt und seither regelmäßig bekräftigt hat. Außerdem ist es...

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