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10.08.2010

Zwischen Leben und Tod

Tausende kurdische Flüchtlinge im Nordirak warten bisher vergeblich auf Hilfe

Von Jake Hess (IPS), Suleymaniya
Shamal Qadir hat Glück im Unglück. Nachdem sein Heimatdorf Kuzine im Norden des Iraks bei Bombenangriffen der türkischen Armee zerstört wurde, ist der Kurde in einer Schule untergekommen. Andere kurdische Binnenflüchtlinge haben dagegen kein festes Dach mehr über dem Kopf. Die meisten von ihnen leben unter katastrophalen Hygienebedingungen in provisorischen Zeltstädten. »Unsere Familie kaufte 1996 Land und baute Häuser in Kuzine«, erzählt Qadir. »Dort sollten später...

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