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Entwarnung am Atomwaffenzentrum

Moskau. Wegen des Dauersmogs durch die schweren Brände in Rußland flüchten immer mehr Moskauer ins Ausland. Reisen an beliebte Ziele seien ausverkauft, teilte der russische Reiseveranstalterverband am Sonntag mit. Die Luftverschmutzung erreichte in Moskau am Wochenende zeitweise das Sechsfache der erlaubten Grenzwerte. Landesweit kämpften in Rußland weiter Hunderttausende Einsatzkräfte und Freiwillige gegen die Wald- und Torfbrände an. Die Zahl der unmittelbar durch die Feuer getöteten Opfer lag bei 52. Die Lage in der Umgebung des wichtigsten russischen Atomwaffenforschungszentrums bei der Stadt Sarow war laut Behörden wieder unter Kontrolle. Von dort waren vorsorglich alle radioaktiven und explosiven Materialien fortgebracht worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2010, Seite 6, Ausland

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