-
04.08.2010
- → Inland
AKW-Laufzeit auf Biblis B übertragen
Salzgitter. Der Schrottreaktor Biblis B läuft ein Jahr
länger. Der Atomkraftwerksbetreiber RWE Power hat Ende Juni
eine Reststrommenge von 8100 Gigawattstunden vom stillgelegten
Reaktor Mülheim-Kärlich auf Biblis B übertragen.
Dies sei dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
anschließend innerhalb der vorgeschriebenen Frist mitgeteilt
worden, teilte ein Behördensprecher am Dienstag in Salzgitter
mit.
Mit der Übertragung hat sich die Strommenge, die Biblis B bis zur endgültigen Stillegung liefern darf, mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Amtes erhöhte sie sich von 5889 auf 13989 Gigawattstunden. Damit könnte Biblis B noch bis in den April 2012 am Netz bleiben.
Im Mai hatte bereits E.on eine Reststrommenge von 4786 Gigawattstunden vom stillgelegten Reaktor Stade auf den Block Biblis A übertragen.
(apn/jW)
Mit der Übertragung hat sich die Strommenge, die Biblis B bis zur endgültigen Stillegung liefern darf, mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Amtes erhöhte sie sich von 5889 auf 13989 Gigawattstunden. Damit könnte Biblis B noch bis in den April 2012 am Netz bleiben.
Im Mai hatte bereits E.on eine Reststrommenge von 4786 Gigawattstunden vom stillgelegten Reaktor Stade auf den Block Biblis A übertragen.
(apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland