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29.07.2010

Wer den Tod liebt

Gezielte Tötungen in Afghanistan

Von Arnold Schölzel
Im Jahr 2004 befragte der Spiegel den damaligen Bundes­innenminister Otto Schily zur Praxis der »gezielten Tötungen« durch US-Spezialkräfte in Afghanistan. Der wand sich zunächst, sagte etwas von »rechtlicher Grauzone«, rang sich aber dann zu dem einigermaßen klaren Eingeständnis durch: »Wer den Tod liebt, kann ihn haben.« So klang es, wenn Vertreter der SPD und der Grünen, die wegen des »Verteidigungsfalls«, der in den USA am 11. September 2001 angeblich eingetrete...

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