17.07.2010
Unmittelbares Bedürfnis
Warum Fritz Teufel einmal einem Bundesanwalt einen Fausthieb verpaßte
Von Markus Mohr
Am Samstag, den 21. Mai 1977 wurden Ronald Fritzsch, Gerald
Klöpper, Till Meyer, Ralf Reinders, Andreas Vogel und Fritz
Teufel morgens aus der U-Haft in Berlin-Moabit ins
Polizeipräsidium am Tempelhofer Damm verbracht. Die
»Sechserbande« aus der »Bewegung 2. Juni«
wurde beschuldigt, den CDU-Politiker Peter Lorenz entführt zu
haben. Da die Ermittler große Beweisnot litten, verfielen sie
auf den Einfall, die Beschuldigten sage und schreibe 140 Zeugen
vorzuführen. Auf ...
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