13.07.2010
Im Wortmilchschaum
Es mußte eine Menge gutgeh’n, damit das mal klappte: Wir haben die WM in den Medien überlebt
Von Jürgen Roth
Was hat uns denn im Verlauf der von der FIFA, jenem lustigen
Geheimbund mit Sitz in der sauberen Schweiz, organisierten
Fußballweltmeisterschaft richtig gefallen? Daß Seppl
Blatter, wie die taz schrieb, »die erste Heiligsprechung
eines Sportfunktionärs durch die Öffentlichkeit«
gewärtigen durfte?
Doch, das hat uns sehr gefallen, genauso wie – während
der Partie Slowenien gegen England – der Ausruf
»Scheiße, fuck, ey!« des ARD-Reporters Gerd
Gottlob, ein...
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