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Ostseepipeline an Land gezogen

Lubmin. Die Ostseepipeline hat die deutsche Küste erreicht. Bereits am Samstag wurde mit Hilfe einer Hochleistungsseilwinde der erste Strang durch das Flachwasser vor Lubmin ans Festland gezogen, wie das Betreiberkonsortium Nord Stream am Montag mitteilte. Die jeweils zwölf Meter langen Rohre werden an Bord eines 113 Meter langen Verlegeschiffs zu einem Strang zusammengeschweißt. Das Segment wird anschließend mit Schwimmkörpern versehen und zu Wasser gelassen. Pro Stunde wächst der Pipelinestrang den Angaben zufolge um rund 24 Meter. Nach der Anlandung soll die Verlegung durch den Greifswalder Bodden ins Küstenmeer beginnen. Die seit April im Bau befindliche Ostseepipeline soll nach ihrer Fertigstellung 2012 jährlich rund 55 Milliarden Kubikmeter sibirisches Erdgas nach Lubmin transportieren.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2010, Seite 4, Inland

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