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Genmais: Justiz verschont Wulff

Oldenburg. Im Skandal um mit Genmais verunreinigtes Saatgut hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg die Vorermittlungen gegen den damaligen niedersächsischen CDU-Ministerpräsidenten und heutigen Bundespräsidenten Christian Wulff eingestellt. Wegen Verstoßes gegen das Gentechnikgesetz werde nun allgemein gegen die »Verantwortlichen im Landwirtschaftsministerium« ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte im April das Umweltressort verspätet über den Fund von nicht zugelassenem Genmais in verkauftem Saatgut informiert. Letzteres wurde auf 2000 Hektar ausgesät. Den Schaden durch vernichtungsbedingte Ernteausfälle bezifferten die Grünen auf mehr als 1,3 Millionen Euro.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2010, Seite 2, Inland

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