02.07.2010
36 Poller, 36 Gurken
Salzburger Anschauungen: Phallische Autosperren und Kunst gegen Luther, Goethe, Deutschland und den Krieg
Von Jürgen Schneider
Zum Sommeranfang schnürlregnete es in Salzburg. Neu war in der
Prä-Festspielzeit nur das Thema Poller. Seit knapp drei
Jahrzehnten ist die Altstadt »Fuzo«, also
Fußgängerzone, doch das hinderte automobile Besucher des
Traditionscafés Tomaselli keineswegs daran, mit ihren
Protzkarossen zum Sachertortenschmaus zu fahren. »Die
Altstadt ist frei«, verkündete Salzburgs
Bürgermeister Heinz Schaden am 21. Juni, als er die
Altstadtumzingelung durch 36 Poller freigab, »zum S...
Artikel-Länge: 5356 Zeichen


