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14.06.2010

Warten auf »Zettel’s Traum« (6)

Von Jan-Frederik Bandel
Ein wenig fehl am Platze wirkt er schon in den Raubdruck-Charts der sechziger, siebziger Jahre: Adorno und Horkheimer, Walter Benjamin, Sándor Ferenczi, Sigmund Freud, Georg Lukács, Wilhelm Reich – und Arno Schmidt? Allenfalls die Psychoanalyse vermag »Zettel’s Traum« mit linksstudentischem Theoriefutter zu verkoppeln und im selben Zuge mit dem »farbigen Banner der Pornographie«, das nicht nur Jörg Schröders Olympia Press über dem Aufbruch von ’68 ...

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