20.05.2010
Aus Leserbriefen an die Redaktion
Sparzwänge
Zu jW vom 15./16. Mai: »Neuer Krisenschub«
Der deutsche Michel unterliegt vielen Sparzwängen. Die
Nettolöhne sanken seit 2000 um 0,8 Prozent, die Renten
verloren seit 2005 zehn Prozent ihrer Kaufkraft, Lohndumping
verschlimmert die Lage. Kommunen erhöhen Steuern. Die Folge:
geringere Konsumtion und eine gestörte Balance zwischen
Binnen- und Außenmarkt. Die Regierung redet und redet von
Kontrolle über die Banken. Aber sie macht rein gar nichts.
Allein der...
Artikel-Länge: 6529 Zeichen


