10.05.2010
Schrill und inhaltsleer
Die Philippinen entscheiden über ihren neuen Präsidenten. Ein Politikwechsel steht nicht zur Wahl
Von Rainer Werning
Für die Philippinen war die nun zu Ende gehende Amtszeit der
seit Januar 2001 regierenden Präsidentin Gloria
Macapagal-Arroyo ein verlorenes Jahrzehnt. Vetternwirtschaft und
Korruption grassierten, während Armut und Arbeitslosigkeit
zunahmen. Weit über 1000 Menschen wurden Opfer politischer
Morde, die Täter sind allesamt auf freiem Fuß.
Am heutigen Montag buhlen nun 50261 Bewerber um 17999 zu vergebende
Posten, vom Präsidentenamt bis hinunter zum Mandat auf
Gemeind...
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