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23.04.2010

Aufschwung als Fake

Börsenfeuerwerk, Superkonzerngewinne: US-Medien inszenieren Ende der Krise. Rekordverschuldung und -arbeitslosigkeit werden ausgeblendet

Von Rainer Rupp
Wer soll das verstehen? Obwohl die US-Wirtschaft weiter unter der Krise leidet, haben die Börsen in den zurückliegenden zwölf Monaten den rasantesten Boom in ihrer gesamten Geschichte erlebt. Dabei verzeichnen die Statistikämter im »Land der unbegrenzten Möglichkeiten« eine Arbeitslosenquote von 16 Prozent (inklusiv all jener, die desillusioniert die aktive Suche nach einem Job aufgegeben haben). Nachhaltige Besserung ist nicht in Sicht. Dennoch preisen Mediengurus ...

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