16.04.2010
»Wir haben was erreicht«
Indische Frauenrechtsorganisation SEWA kann nach Jahrzehnten Kampf auf etliche Erfolge verweisen. Als Gewerkschaft setzt sie sich für »informell« Beschäftigte ein
Von Thomas Berger
Wenn von der indischen Frauenbewegung die Rede ist, fällt
immer auch der Name SEWA. Vor nunmehr fast vier Jahrzehnten war die
Self Employed Women’s Association die erste Organisation, die
sich insbesondere jener Frauen annahm, die im sogenannten
informellen Sektor tätig sind. Bis heute kämpft die SEWA,
die ihr Hauptquartier in der Millionenstadt Ahmedabad im
Unionsstaat Gujarat hat, als Gewerkschaftsbewegung der kleinen
Selbständigen hartnäckig für deren Recht...
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