13.12.1999
»Der bittere Nachgeschmack bleibt«
Entschädigungsfonds um zwei Milliarden aufgestockt. Witti: Keine Einigung bei zehn Milliarden
Von Harald Neuber
In die stockenden Verhandlungen um die Entschädigung von ehemaligen Nazi-Zwangsarbeitern ist Bewegung gekommen. Ausschlaggebend war eine Nachricht aus den Vereinigten Staaten. Von dort wurde mitgeteilt, daß sich US-amerikanische Unternehmen mit zwei Milliarden an den Entschädigungsfonds beteiligen werden. Zu diesem Zweck hätten sich 200 Firmen zusammengeschlossen, deren Tochterunternehmen in der Nazi-Zeit Zwangs- und Sklavenarbeiter beschäftigt haben. Dies wurde nac...
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