07.04.2010
Schlag ins Wasser
Der Beschluß der Euro-Länder zu Griechenland vom 25. März war ein hastig zusammengefügtes Konglomerat. Die Finanzmärkte hat er nicht beeindruckt
Von Andreas Wehr
Erleichterung in Griechenland«, meldete die Frankfurter
Allgemeine Zeitung nach der Entscheidung der Euroländer am
25.März. (FAZ vom 29. März) Die Vereinbarung »solle
die Märkte beruhigen, Spekulationen verhindern und im Falle
Griechenland dafür sorgen, daß die Zinskosten für
griechische Staatspapiere sinken«, hieß es in der Welt
am 27. März. Doch die Realität sieht anders aus. Nur
wenige Tage nach der Vereinbarung, bereits am 29. März, nahm
Griechenland eine neue S...
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